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Veranstaltungstipp, 17. September 2014

Gemeinsam in eine erfolgreiche dentale Zukunft

Strategien für Zahnärzte in der Kooperation mit Laboren

Der dentale Gesundheitsmarkt in Deutschland steht vor einem tief greifenden und nachhaltigen Umbruch. Das sich immer mehr verdichtende Regelungswerk des Gesetzgebers, aber auch der Verordnungsgeber im Vertragszahnarztrecht sowie die notwendigen Gründungen insbesondere von fachgebietsübergreifenden Netzwerken erfordern einen innovativen Gedankenaustausch und hochqualifi zierte Beratungsleistungen.

Inhalte:

  • Blick auf den deutschen Gesundheitsmarkt
  • Zwei neue Akteure im Spiel – neue Chancen ?
  • Die richtige KZV-Strategie
  • Zusammenarbeit von Labor und Praxis neu defi niert
  • Erfolg durch Netzwerke

Referent:

Rechtsanwalt Dr. Karl-Heinz Schnieder, Fachanwalt für Medizin- und Sozialrecht, Lehrbeauftragter der Universität Münster und der SRH Hochschule Hamm.

Termin: 17.09.2014, 18 bis 20 Uhr

Ort: Dental-Labor Lubberich, Koblenz

Kosten: 80,– EUR

Weitere Informationen: m.wiesmaier@lubberich.de

Geschrieben von: Nicole WeinemErschienen am: 
14.08.2014

DVT-Fachkundefortbildung in Koblenz

Veranstaltungskooperation Praxis Lieberum – Dental-Labor Lubberich besteht seit 25 Jahren

Seit 25 Jahren besetzen die Praxis für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie Dres. Lieberum und Kollegen und Lubberich Dental-Labor gemeinsam in Koblenz immer wieder Themen rund um die dentale Implantologie und Implantatprothetik. Chirurgisches Expertenwissen und jahrzehntelanges Implantologie-Know-how bieten für einen großen Kreis überweisender Zahnärzte Sicherheit und Vorhersagbarkeit für deren prothetischen Konzepte.

Referent Prof. Dr. Dr. Stefan Haßfeld, Klinikdirektor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Klinikums Dortmund

 

Immer wieder werden auch die Themen Röntgendiagnostik und neue bildgebende Verfahren in der dentalen Implantologie auf der regelmäßig von der Praxis Dres. Lieberum und Kollegen organisierten Koblenzer Fachtagung Implantologie behandelt. Um der allgemeinen Entwicklung in den Praxen, die zunehmend auf DVT-Technik setzen, Rechnung zu tragen, boten Lieberum und Lubberich den hiesigen Ärzten und Zahnärzten die Möglichkeit, die notwendige Fach- und Sachkunde im Strahlenschutz für Zahnärzte inklusive DVT-Fachkunde-Nachweis in Koblenz zu absolvieren.

Als Referent konnte Prof. Dr. Dr. Stefan Haßfeld gewonnen werden. Der Klinikdirektor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Klinikums Dortmund gilt in Deutschland als einer der erfahrensten Diagnostiker in diesem Bereich.

Prof. Dr. Dr. Haßfeld überreichte allen Teilnehmern das Zertifikat der DVT-Fachkunde. Neben der Fachkunde verlängert sich mit dem erfolgreichen Abschluss auch der Röntgenschein um weitere fünf Jahre

In zwei Veranstaltungseinheiten, die jeweils einmal in der Praxis Dres. Lieberum und einmal im Dental-Labor Lubberich stattfanden, erwarben 21 Ärzte und Zahnärzte erfolgreich die DVT-Fachkunde. Im ersten Teil stellte Dr. Dr. Lieberum in einem einleitenden Vortrag dar, welche DVT-Geräte es aktuell auf dem deutschen Markt gibt, wo die für die Praxis relevanten Unterschiede liegen und was im Einzelfall Kriterien sein können, um sich für ein spezielles Gerät zu entscheiden. Dr. Weiler, Praxis Dr. Dr. Lieberum, demonstrierte anschließend anschaulich das in der Praxis eingesetzte Morita-DVT. Anschließend zeigten die beiden Referenten anhand des Krankengutes ihrer Praxis ausgewählte DVT-Fälle, bei denen deutlich wurde, wie sehr Diagnostik und OP-Planung durch die dreidimensionale Bildgebung bereichert werden.

Dr. Dr. Lieberum und Ztm. Andreas Moser bedankten sich bei den Teilnehmern

 

Im Dental-Labor Lubberich war es dann an den Teilnehmern, diverse Fälle zu befunden und abschließend das erforderliche Testat für die Fachkunde abzulegen. Ergänzt wurde dieser zweite Teil durch einen Vortrag von Ztm. Andreas Moser. Herr Moser stellte die Vorteile schablonenunterstützter Prothetikplanung auf der Basis von DVT-Daten vor und wies insbesondere auf den notwendigen engen Austausch zwischen Chirurg, Prothetiker und Labor hin. Es wurde deutlich, wie wichtig in der Implantatprothetik ein Protokoll ist, das von Beginn an die prothetischen Wünsche von Patient und Prothetiker im Fokus hat. Hieraus resultiert Sicherheit in der chirurgischen und prothetischen Umsetzung.

Geschrieben von: Andreas MoserErschienen am: 
31.07.2014

Assistenzsysteme für Zahnärzte mit dem zahntechnischen Labor

Aufklärung bei Zahnersatzleistungen mittels moderner Tablettechnik

Ein Artikel von Marco Krause, Harald von Kortzfleisch, Alois C. Lubberich, Felix Hampe

Erschienen: Quintessenz Zahntech 2014;40(8):1015–1018

Einleitung

Immer mehr Patienten aller Altersgruppen informieren sich proaktiv im Internet.

Im Gebiss von Patient Max Mustermann ist aufgrund eines Unfalls beim Sport eine umfangreiche Restauration der Frontpartie im Oberkiefer notwendig. Seine verlorenen vier Schneidezähne müssen sowohl funktional als auch optisch ersetzt werden. Es erfolgt eine umfangreiche Akut-Beratung beim Zahnarzt über mögliche Behandlungsalternativen. Herr Mustermann erhält von seinem Zahnarzt noch einen standardisierten Informationsflyer über eine bestimmte Behandlungsalternative mit nach Hause, um sich über diese Alternative noch eingehender informieren zu können. Da sich Herr Mustermann zu Hause nicht mehr an alle Details aus dem Beratungsgespräch erinnert und ihm die Informationen aus dem Flyer nicht individuell genug mit Blick auf seine vier verlorenen Schneidezähne sind, versucht er selber weitere Informationen im Internet einzuholen. Gleichwohl versteht er nicht alles und wird auch überflutet mit den verfügbaren Informationen. Weitere Beratungsgespräche mit seinem Zahnarzt werden folgen.

Der informierte selbstbestimmte Patient

Das Recht auf Information ist z. B. in der Europäischen Charta der Patientenrechte ausdrücklich formuliert: „Gesundheitsdienste, Anbieter und Angehörige von Gesundheitsberufen haben patientengerechte Informationen bereitzustellen […] Das Gesundheitswesen hat die Pflicht, alle Informationen leicht zugänglich zu machen, bürokratische Hindernisse abzubauen, die Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen zu schulen und Informationsmaterial zu erstellen und zu verteilen”.1

Motiviert durch moderne, internetbasierte Medien möchte nun eine Vielzahl der heutigen Patienten proaktiv an ihrem Gesundheitsprozess teilhaben und gleichsam von diesem Recht auf Information profitieren. Sie informieren sich über Krankheitsbilder und -verläufe, finden Alternativen für Behandlungen sowie Ärzte, tauschen sich mit anderen Patienten in Diskussionsforen aus und möchten gerne kompetent gesundheitsrelevante Entscheidungen mittreffen können.

Diese informierten, selbstbestimmten Patienten entsprechen einem modernen, partnerschaftlichen Arzt-Patienten-Verhältnis, welches abweicht von der klassischen, paternalistischen Arzt-Patienten-Beziehung, in welcher der Arzt eigenständig die Entscheidungen fällte und der Patient diese so hinnahm.

Informiert sein über das Internet bedeutet nun aber nicht immer, gut und richtig informiert zu sein. Insofern kommt der informationsorientierten Aufklärung des Patienten durch den Arzt ggf. eine noch größere Bedeutung zu, als sie bisher schon eingenommen hatte. Das führt unter Umständen zu erhöhten Anforderungen an den Arzt – aber auch den Techniker – und schlägt sich demzufolge in Zeitmanagement und Arbeitsabläufen nieder. Insofern bietet es sich an, über moderne, softwaregestützte Assistenzsysteme nachzudenken, die ggf. zur Prozessunterstützung eingesetzt werden könnten, um den Patienten umfänglich zu informieren und aufzuklären.

Die Situation aufseiten der Zahnärzte und Zahntechniker

Viele Zahnarztpraxen und Labore sind geprägt durch ein Praxis- oder Laborverwaltungssystem (bspw. CGM Z1 der CompuGroup AG) zum Management von Patientenakten, zur Termin- und Praxis-/Laborverwaltung und zur Abrechnung von Kosten. Darüber hinaus existieren zur Unterstützung bei der Befundaufnahme und der Patientenberatung verschiedene Softwareangebote. Insofern sind Zahnarztpraxen und auch Labore mit neuen Informationssystemen gut vertraut.

Konkret im Fall der Beratung von Patienten bei Zahnersatzleistungen werden Gipsmodelle, Fallbilder, Informationsbroschüren und teilweise Softwarelösungen eingesetzt. Einige Zahnärzte und Zahntechniker nutzen neben Informationsflyern und Informationsbroschüren oftmals ihre Webseite als Medium für tiefergehende Aufklärung über Behandlungsalternativen, Behandlungsdetails und Versorgungsformen. Oder sie sprechen Empfehlungen für Informationsangebote im Internet aus, die der Patient ansteuern kann.

Ein moderner Trend geht hin zu Applikationen für Smartphones oder Tablets, welche über Zahnbehandlungen und Zahnersatzleistungen informieren. Einige moderne Zahnarztpraxen und Labore verfügen über eigene Patienten-Applikationen, welche Information und Services der Praxis/des Labors auf dem mobilen Endgerät bereitstellen. Eine Problematik haben alle diese Assistenzsysteme gemeinsam: Sie sind oftmals standardisiert und nicht individuell auf den Fall des Patienten angepasst.

Konzeption eines Assistenzsystems auf Tablet-Basis

Design Thinking Workshop mit (v.l.n.r.) ZTM Maurice Wiesmaier (Lubberich Dental Labor), Dr. Mohammad Khaghani (ZA), Jonas Boland.

Folgende bisher genannte Problempunkte führen zur Überlegung und Konzeption einer neuartigen Softwarelösung für den Einsatz in Zahnarztpraxen und Dentallaboren:

  • Heterogene IT-Landschaft in den verschiedenen Zahnarztpraxen/Labors
  • Heterogene Ausprägung des Umfangs und der Qualität der Beratung am Patienten
  • Fehlende Nachhaltigkeit der Beratungsleistung
  • Keine Individualisierung der Beratung bei Zahnersatzleistungen

 

Auf Basis dieser Problematik erfolgte im Zeitraum 06/2013 bis 03/2014 ein gemeinsames Forschungsprojekt der Universität Koblenz-Landau, Arbeitsgruppen „Management von Information, Innovation, Entrepreneurship und Organisation“ (Prof. Dr. von Kortzfleisch) und „Betriebliche Kommunikationssysteme“ (Prof. Dr. Hampe) sowie des Lubberich GmbH Dentallabors in Koblenz. Ziel war die Analyse der Ist-Situation bei der Beratung bei Zahnersatzleistungen in den Zahnarztpraxen, die Analyse des Marktes für Software im Dentalbereich und die Konzeption eines Systems zur Strukturierung, Dokumentierung und Unterstützung bei der Beratung bei Zahnersatzleistungen. Dabei sollten folgende Forschungsfragen beantwortet werden:

  • Wie wird die Beratung des Patienten aktuell in der Zahnarztpraxis durchgeführt?
  • Welche Materialien werden als Unterstützung eingesetzt und welche weitergehenden Materialien erhält der Patient zur Entscheidungsfindung?
  • Welche IT-Infrastruktur bieten die Zahnarztpraxen?
  • Wie sieht der Markt für (mobile) Software zur Unterstützung und Visualisierung der Beratung bei Zahnersatzleistungen aus?
  • Wird eine konzeptionell durchdachte und dokumentierte Beratungsunterstützung vonseiten der Zahnärzte, Dentallabore oder Patienten benötigt?

Der Projektablauf erfolgte in vier teilweise parallel verlaufenden Projektphasen. Innerhalb eines quantitativen Experteninterviews mit zehn Koblenzer Zahnärzten wurde ein Überblick über die Beratungssituation, das Informationsmaterial und die Struktur der IT-Infrastruktur in den Praxen erstellt. Die Interviews erfolgten vor Ort in den Praxen und dauerten zwischen 40 bis 120 Minuten. Es wurde ein offener Interviewleitfaden verwendet, um die Zahnärzte möglichst frei über die Themen berichten zu lassen. Die anschließende Analyse der Interviews ergab die bereits genannten vier Problempunkte. Parallel zu den Interviews erfolgte einer Marktanalyse der Software für die Patientenberatung in der Praxis und auf mobilen Endgeräten. Diese Analyse ergab einen sehr heterogenen Markt: von einfachen Informationsangeboten über mobile Webseiten von Praxen bis hin zu modernen, interaktiven Angeboten zur Information über verschiedene Behandlungsalternativen, zeigte sich ein breites Spektrum an verfügbarer Software. Allen Angeboten gemeinsam ist entweder die fehlende individuelle Darstellung des Falls oder die fehlende Einbindung (Interaktion) von Zahnarztpraxis, Dentallabor oder Patient.

Auf Basis der Analyse des Ist-Zustands erfolgte anschließend die Konzeption und Entwicklung eines Software-Konzepts für ein modernes System zur Unterstützung der Beratung und Information des Patienten bei Zahnersatzleistungen. Dieses System wurde als Prototyp für den Betrieb auf einem iPad entworfen und implementiert. Beginnend bei der Aufnahme des Befunds der Patienten über die individualisierte Information der Beratungsalternativen mit interaktiver und visueller Unterstützung bis hin zur Erstellung eines Heil- und Kostenplans wurden alle wesentlichen Schritte des Beratungsprozesses in den Prototypen integriert. Mögliche Anbindungen an das Praxisverwaltungssystem und die IT-Infrastruktur der Krankenkassen und Dentallabore wurden konzeptionell berücksichtigt. Das interessanteste Feature des Prototyps ist wahrscheinlich die Möglichkeit des lesenden Fernzugriffs des Patienten auf das System. Dadurch kann er von unterwegs oder zu Hause aus die gleiche Ansicht erhalten, die sein Arzt oder Zahntechniker während der Beratung hatte. Er hat Zugriff auf die vorgestellten Behandlungsalternativen und alle Informationen, die ihm vorgestellt wurden. Außerdem können auch ergänzende Informationen bereitgestellt werden, die der Arzt nicht erklärt hat, die für den Patienten aber in der Eigenrecherche interessant sein können.

Mithilfe des lauffähigen Prototyps wurde im März 2014 ein „Design Thinking Workshop“ in der „ED-School“ (www.ed-school.com) der Universität Koblenz-Landau durchgeführt. Die teilnehmenden Zahnärzte, Zahnarzthelferinnen und Mitarbeiter des Dentallabors waren unter Anleitung der Mitarbeiter der Universität Koblenz-Landau dazu angehalten, nach einer Beispieldemonstration des Einsatzes des Prototyps ihre Gedanken zum Konzept und zur Implementierung freien Lauf zu lassen. Die Ergebnisse dieses Workshops bilden zusammen mit den anfangs durchgeführten Analysen den vorläufigen Abschluss des gemeinsamen Forschungsprojekts.

Implikationen für die Praxis im Dentalmarkt

Patientengerechte Darstellung der verschiedenen prothetischen Lösungen. Möglich ist auch die Eingabe von Befund- und Behandlungsalternativen sowie die Übernahme der Daten in den Heil- und Kostenplan.

 

Als eine erste Schlussfolgerung des gesamten Projekts ist festzuhalten, dass nicht nur die Möglichkeit interessant ist, den Patienten zielgerichtet und strukturiert mit Unterstützung eines Assistenzsystems zu beraten. Ferner hat sich während der Konzeption auch die Vorstellung herauskristallisiert, dass nach der Beratung alle wesentlichen Bereiche im Ablauf einer Zahnersatzleistung, wie Terminplanung, Angebotserstellung, Auftrag an das Dentallabor im Rahmen eines Softwarekonzepts vereinheitlicht, transparent abgewickelt und strukturiert durchlaufen werden könnten. Damit kann nicht nur ein Mehrwert für die Patienten erreicht werden, sondern auch für alle beteiligten Parteien bei einer Zahnersatzleistung.

 

Gleichwohl ist darauf hinzuweisen, dass Assistenzsysteme nicht die Kompetenz des Zahnarztes ersetzen können und auch nicht sollten. Viel zu wichtig ist das persönliche Gespräch und damit einhergehende Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient. Im Bereich Zahnersatz spielen jedoch gerade Visualisierungen eine bedeutende Rolle, deren Aussagekraft umso höher sind, je individueller sie die jeweilige Situation beim Patienten abbilden. Hier besteht durchaus ein Potenzial, Standardbilder durch individuelle Patientenbilder abzulösen. Ein weiteres Potenzial liegt in der Dokumentation für die Patienten: Über ein entsprechendes Assistenzsystem könnte der Zahnarzt den Ausgangsbef und und insbesondere die alternativen Behandlungsmethoden einschließlich der Bilder dem Patienten in digitaler Form zur Verfügung stellen. Dadurch könnte sich die Informationsund Entscheidungsgrundlage des Patienten verbessern und die Dokumentationsaufwendungen für den Zahnarzt reduzieren. Zur Diskussion stünde auch, inwieweit die Zahntechniker mit diesem Programm wirkungsvoll ihre zahnärztliche Praxis unterstützen können, die aus Sicht der Autoren natürlich weiterhin die Hauptverantwortung bei der Beratung der Patienten trägt.

Literatur

1. Europäische Charta der Menschenrechte,
Zugriff am 21.07.2014.

Geschrieben von: Alois C. LubberichErschienen am: 
17.07.2014

Zahnmedizin vs. Orthopädie

Die Fortbildungsveranstaltung für Zahnärzte und Physiotherapeuten war mit mehr als 40 Teilnehmern bis auf den letzten Platz ausgebucht. Besonderes Highlight: Live-Behandlung von drei Patienten mit anschließender fachübergreifender Diskussion zu Diagnostik und Therapie.

Kiefer und Körper im Einklang

„Warum ächzt der Rücken, wenn die Zähne knirschen? Wie wirkt sich der Verlust von Zahnhöhe auf Kopf und Wirbelsäule aus?“ Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema „Zahnmedizin vs. Orthopädie“ wurden von Ralf Hergenröther, Physiotherapeut, beantwortet. Die Veranstaltung in den Räumen von Lubberich Dental-Labor stieß auf reges Interesse, was sich in der maximal möglichen Teilnehmerzahl von 40 Personen ausdrückte. Dass das Thema nicht nur bei Zahnärzten hoch im Kurs steht, zeigten  die 15 teilnehmenden Physiotherapeuten und Osteopathen. Genau an dieser Schnittstelle der interdisziplinären Zusammenarbeit setzte die Konzeption des Vortrags an.

Schematische Darstellung über die Auswirkungen in der absteigenden Kette durch ein Ungleichgewicht im Kiefergelenk

 

Es galt, die Sensibilität für die jeweils andere Fachdisziplin herauszuarbeiten. Welche Hinweise gibt es für den Zahnarzt, die ihn sicher entscheiden lassen, vor der zahnärztlichen Behandlung ein eventuelles Ungleichgewicht im Körper des Patienten durch physiotherapeutische Unterstützung auszugleichen, damit die restaurative Zahnheilkunde nicht möglichen kompensatorischen Funktionsketten des Körpers „im Wege“ steht? Oder anders gefragt: In welchem Maße beeinflussen Kompensationsmuster das orale (stomatognathe) Behandlungsgebiet? Die Frage nach den möglichen Ursachen und Folgen zog sich als roter Faden durch die Veranstaltung.

Vereinfacht dargestellt gilt es zu diagnostizieren, ob eine auf- oder absteigende Kette im Körper berücksichtigt werden muss:

Aufsteigende Kette:

Dysfunktionen des Körpers wirken auf die Funktion des craniomandibulären Systems; so wirkt z. B. eine Torsion des Beckens über myofasziale, muskuläre und/oder neurogene Verschaltungen auf die cranialen Verhältnisse.

Absteigende Kette:

Eine veränderte Bisslage, z. B. ein einseitiger Zahnhöhenverlust, führt kompensatorisch zu Dysfunktionen im Bereich der Wirbelsäulen- oder Beckenstatik und/oder zu dysfunktionalen Veränderungen im viszeralen und cranialen Bereich.

PT Ralf Hergenröther testet mit dem Priener – Abduktionstest die Beweglichkeit des Hüftgelenkes

 

Sehr verständlich wurde die komplexe Thematik durch die Demobehandlung von drei Patienten. Alle drei Patienten klagten über Rücken-, Nackenund Kopfschmerzen. Durch anschauliche Schnelltests konnten die Zahnärzte besser einschätzen, ob eine Vorbehandlung durch physiotherapeutische Maßnahmen nötig ist, oder die Physiotherapeuten entscheiden, ob sie im Rahmen einer Behandlung einen Zahnarzt hinzuziehen sollten.

Noch während der Veranstaltung äußerten Teilnehmer den Wunsch, einen interdisziplinären Behandlungsworkshop zu organisieren, um an diesem Thema weiterzuarbeiten. Lubberich Dental-Labor stellt hierfür gerne Räume und Zeit zur Verfügung. Entsprechende Initiativen für einen Workshop werden wir an die interessierten Teilnehmer der Veranstaltung kommunizieren. Gerne nehmen wir aber auch alle anderen Impulse zu diesem Thema auf.

Ihr Ansprechpartner im Labor: Andreas Moser, Tel. 0261 133687-0.

 

O-Ton Ingo Pees, Physiotherapeut, OPZ Auf der Löhr: „Ein an der Praxis orientierter Vortrag auf hohem Niveau. Das vorgestellte Befundprogramm bietet auch Nichtosteopathen eine Möglichkeit, kausale Zusammenhänge zwischen Ursache und Folge gestörter Funktionsketten zu erkennen und in das Therapiekonzept zu integrieren. Ein sehr gelungener Nachmittag! Ich freue mich auf weitere Treffen.“

 

 

Gewinnen Sie einen Eindruck der Veranstaltung in den Räumen des Lubberich Dental-Labor:

Geschrieben von: Andreas MoserErschienen am: 
18.06.2014

Praxis Dres. Thelen - Ein Erfolgsmodell

Seit 25 Jahren eine dentale Größe am Rhein

Als die Zwillinge Dr. Hubert und Dr. Wilhelm Thelen vor 25 Jahren ihre Praxis in Boppard eröffneten, waren wir von Anfang an mit an Bord. Mit anderen Worten: Wir waren und sind der „Hoflieferant“.

Auch die leitenden Mitarbeiter der Praxis sind von Beginn an dabei. Was macht also diese Praxis aus? Was ist das Besondere? Die Antwort: Wie immer im Leben sind es, pauschal gesagt, die handelnden Personen.
Wenn Teamarbeit mit den Angestellten und auch mit „freien Mitarbeitern“ mehr bietet, als der Einzelne leisten kann, dann findet man hier den Beweis für außergewöhnlichen Erfolg.

Das Team der zahnmedizinischen Helferinnen arbeitet sehr engagiert, selbstständig und eigenverantwortlich und trägt damit maßgeblich dazu bei, dass die beiden Zahnärzte immer den Kopf frei haben für ihre zahnmedizinischen Behandlungen.

Die Stimmung in der Praxis, die Herzlichkeit und nicht zuletzt die nachhaltige, exzellente Arbeit am Patienten führen zu einer außergewöhnlichen Patientenbindung. Dieses Gesamtpaket zeichnet die Praxis aus und macht sie zu etwas ganz Besonderem.

Auch wird gerne und oft gefeiert. Wir denken hierbei an viele gemeinsame Aktivitäten, bei denen wir uns noch besser kennen- und schätzen gelernt haben. Danke für das Vertrauen, auch im Namen unserer Mannschaft!

Wir wünschen euch allen weiterhin Gesundheit und Erfolg!

Euer
Alois, Michael, Andreas und Maurice

Geschrieben von: Alois C. LubberichErschienen am: 
15.04.2014

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