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Integration eines digitalen Workflows in die Praxis

 

Dr. Johannes Pieper, Frankfurt, berichtet über seine Erfahrungen den digitalen Workflow in seine Praxis zu integrieren

Warum ich mich jetzt dem Thema IOS (Intraorale Scanner Systeme) annehme?

Die Weiterentwicklung von IOS schreitet in großen Schritten voran. Die Vielzahl der angebotenen Systeme haben meine Neugierde geweckt. Ich suche einen Scanner, der vor allem meinen konventionellen Workflow in der Implantatprothetik ergänzt, bzw. komplett ersetzt. Neben den zum Teil sehr positiven Beurteilungen in diversen Fachzeitschriften gibt es auch kritische Stimmen zur Praxistauglichkeit. Wollte mir ein eigenes Bild machen bezüglich Genauigkeit, Scangeschwindigkeit, Patientenakzeptanz und Datenverarbeitung bzw. -weitergabe an das Labor.

Warum trete ich überhaupt in den digitalen Prozess ein? Mit welcher Motivation?

Ich implantiere seit 23 Jahren und weiß den Einsatz von Bohrschablonen auf der Grundlage eines DVT bei komplexen Fällen zu schätzen. Hohe Planungssicherheit für mich und eine weitaus geringere Belastung für den Patienten. Daran möchte ich anknüpfen und den digitalen Prozess in der Prothetik weiterführen. Zudem ist eine konventionelle Abformung mit entsprechenden Übertragungspfosten für Patient und Zahnarzt nicht immer stressfrei....

Die Digitalisierung ist in der Zahntechnik ja schon viel weiter. Warum also nicht Zahnmedizin und Zahntechnik besser synchronisieren? In meinem Fall (Standort Frankfurt) würden auf einen Schlag einige Botengänge entfallen, wichtige Fragen zur Abformung könnten zeitnah telefonisch geklärt werden.

Dabei ist für mich der Erfahrungsaustausch mit Lubberich sehr wichtig. Es ist die richtige Mischung zwischen professioneller Bewertung und Technikfaszination. Das motiviert mich!

Warum noch in diesem Alter?

Ich führe diese Praxis schon in der zweiten Generation und beabsichtige sie auch für die nächste Generation gut aufgestellt zu hinterlassen. Zu seiner Zeit war das Thema für meinen Vater keramische Materialien in den Praxisalltag zu integrieren. (Dicor, etc.) Das war damals auch eine tiefgreifende Veränderung. Natürlich ist man geneigt die seit Jahren funktionierenden Abläufe nicht zu verändern. Es ist aber für die Praxis ein zu wichtiges Thema, dem ich mich auch nicht verschließen möchte. Außerdem ist es doch ein großer Vorteil, das Arbeitsumfeld nach den eigenen Vorstellungen gestalten zu können! Das erhält die Freude am Beruf!

Warum als erstes den Care Stream?

Das war Zufall. War auf dem Messestand in Frankfurt (Infotage Dental). Finde es sympathisch, dass bei Care Stream keine nachgelagerten Gebühren anfallen.  Wir haben dann recht zeitnah einen Termin vereinbart.  Vom Handling am Patienten war ich sehr angetan. Ich möchte aber noch zwei bis drei Scanner testen!

Wie habe ich die Unterstützung aus dem Labor wahrgenommen?

Super! Bei meiner Scanpremiere waren zwei Kollegen von Lubberich dabei und haben mich bei den zwei Patientenfällen unterstützt. Habe einen Einblick von der Weiterverarbeitung der Daten im Labor erhalten. Diese Schnittstelle von Praxis und Labor hat einen großen Einfluss auf das Behandlungsergebnis. Gerade die möglichen Fehlerquellen bei der Datenverarbeitung in die Laborsoftware habe ich unterschätzt!

Katharina Welling, BSc Dig. Dent. Technologie, Lubberich Dental-Labor:

„Es ist sinnvoll, das Labor in die Planung eines IOS-Systems für die Praxis mit einzubeziehen. Zuerst sollte sich der Behandler fragen, wie er den Scanner einsetzen möchte. Im Dialog mit dem Behandler lassen sich das Einsatzgebiet des Scanners in der Praxis mit den Möglichkeiten im Labor übereinander bringen. Dabei sind Einflussfaktoren wie z.B. das verwendete Implantatsystem und die entsprechenden intraoralen Scanbodies, von entscheidender Bedeutung. Darüber hinaus erleichtert es die Arbeit und schafft zusätzliche Möglichkeiten bei der Konstruktion von Zahnersatz, wenn die Laborsoftware mit der Scannersoftware eine organisierte Datenschnittstelle aufweist.“

STL-Daten sind nicht gleich STL-Daten

Die Schnittstelle ist entscheidend für eine komplikationslose Weiterverarbeitung der Daten. Grundsätzlich kann man sagen, dass „Systemgleichheit“ in Praxis und Labor (z.B. 3-Shape, Sirona) alle Vorteile des digitalen Workflows ausspielt. Arbeitet man systemübergreifend spielt die Erfahrung des Labors, welches die Daten empfängt eine, wichtige Rolle. Die Konvertierung der Daten in das CAD-Modul der Designsoftware geht eben nicht nur mit einem Mausklick.

 

Deswegen gilt es vorab die gewonnen Daten auf Plausibilität zu prüfen. Sowohl in der Praxis als auch im Labor. Bestehen Unsicherheiten ist es sinnvoll die geplante Restauration vorab in einem einfachen Testkunststoff auszufräsen und anzuprobieren.

Im Workflow stellte sich heraus, dass virtuell zum Antagonisten deutlich weniger Platz zu sein schien, als der Behandler in der Präparation angelegt hatte.

Im Schnittbild erkennt man deutlich, dass bei der Referenzierung beider Kiefer zueinander Ungenauigkeiten entstanden sind

Die Montage der gedruckten Modelle ergab eine realitätsnahe Zuordnung. Diese wurde durch das Probegerüst aus PMMA verifiziert. Damit stand der Fertigstellung der Brücke aus Zirkonoxid, keramisch teilverblendet, nichts mehr im Weg.

Geschrieben von: Andreas MoserErschienen am: 
05.06.2019
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